Staatsoper
Staatsoper Prag – nur 5 Fußminuten vom Hotel entfernt
Die Staatsoper Prag, ein berühmtes und schönes Prager Theater mit Opern- und Ballettensemble, gehört zu den bekanntesten Musikbühnen in Europa und hat ihren Sitz in dem zauberhaften Gebäude des ehemaligen Neuen Deutschen Theaters, das im Jahr 1888 errichtet wurde. Das Theater hat eine sehr reiche künstlerische Tradition, in ihm gastierten und gastieren viele weltbekannte Dirigenten, Regisseure und Sänger. Die Grundlage des Repertoires bilden erfolgreiche Inszenierungen der populärsten Opern von Komponisten wie W. A. Mozart, G. Verdi, G. Puccini und G. Bizet. In der Staatsoper Prag traten früher Künstler wie Enrico Caruso, Beniamino Gigli, Gustav Mahler, Lilly Lehmann, Alexander Zemlinsky, Georg Szell und Richard Strauss auf.
Das Neurenaissancegebäude gehört mit seinem geräumigen Zuschauerraum ebenso wie mit seiner Neorokokoausschmückung wirklich zu den schönsten in Europa. Am Projekt der Staatsoper Prag beteiligte sich der Architekt des Wiener Burgtheaters Carl von Hasenauer, am Bau der Prager Architekt Alfons Wertmüller.
Das Ballett der Staatsoper Prag entstand zu Beginn der Saison 2003/2004 durch Eingliederung des Prager Kammerballetts in das Ensemble der Staatsoper und durch Aufnahme neuer Mitglieder und ständiger externer Mitarbeiter. Es wurde so ein mittelgroßes Ensemble geboren, mit dessen Leitung Pavel Ďumbala beauftragt wurde.
An Stilen umfasst das Ensemble der Staatsoper alle drei Grundströmungen: Klassik, Neoklassik und modernen Tanz. Das klassische Ballett in seiner reinsten Petipa-Form wird von Tschaikowskis Schwanensee in der Choreographie und Regie von Pavel Ďumbala und Prokofjews Cinderella in der Choreographie von Pavel Šmok und Pavel Ďumbala repräsentiert. Die Neoklassik wird von der abendfüllenden Inszenierung der Kameliendame von Libor Vaculík nach Motiven des bekannten Romans von A. Dumas jr., vom Mittsommernachtstraum, der von Shakespeares unsterblicher Komödie ausgeht, oder von der Ballettgestalt des berühmten Liebeshorrors Das Phantom der Oper von Leroux vertreten. Moderne Tanzprinzipien spiegeln sich in der ersten Tanzversion von Smetanas komplettem Zyklus symphonischer Gedichte Meine Heimat in der Choreographie von Ján Ďurovčík und der Inszenierung Time of Pain/Schmerzenszeit in der Choreographie von Bronislav Roznos, dem Ballettchef im deutschen Zwickau, wider.














